
Reisemitbringsel
Im Spätherbst hat uns am Ortasee Camellia sasanqua (Theaceae) überrascht. Ende Oktober war sie in voller Blüte und Duft. Sie stammt aus Süd-Japan und wird dort nicht nur als Zier- sondern auch als Nutzpflanze angebaut. Die Blätter werden zu Tee verarbeitet, aus den Früchten Öl als Schmier- und Brennstoff und für die Kosmetik gewonnen.
Sie gilt hier bei uns als nicht ganz winterhart, aber in geschützten Lagen sieht man sie eben doch in manchen hiesigen Gärten.
Die Herbst-Kamelie wird 4-6 m hoch, etwa 3 m breit und wächst etwas kompakter als die frühjahrsblühende Camellia japonica, ein Schnitt ist also nicht nötig.
Wie bei anderen nicht ganz winterharten Immergrünen empfiehlt sich eine Frühjahrspflanzung, damit sie sich bis zum nächsten Winter etabliert haben. Sie brauchen einen kalkfreien, halbschattigen, feuchten, aber gut drainierten Standort.
Kalkfrei ist nicht das Problem …
Noch rücken wir unser Mitbringsel gedanklich von Hü nach Hott.
Ab Mitte März ist die Gärtnerei wieder geöffnet, und bis dahin sollten wir eine Entscheidung getroffen haben.
Der erste
Thementag am 4. April greift das Thema immergrüne Pflanzen auf.
Auf Ihren Besuch in der Gärtnerei sind wir vorbereitet. Gerne möchten wir dazu beitragen, Verpackungsabfälle zu vermeiden. Ein mitgebrachter Korb, eine Tasche, Kiste oder was auch immer Ihnen beliebt, wird helfen. Vielen Dank! Und die Staudentöpfe nehmen wir selbstverständlich zurück.
Ich freue mich auf Sie!
Gerhild Diamant